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Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein (Dalai Lama)

Bestimmt Pflege to Hus oder der Pflegebedürftige die Pflegezeit

Der Zeitpunkt, zu dem wir zur Pflege zu Ihnen kommen, wird nach Ihren Wünschen und unseren Kapazitäten festgelegt. An diese Zeit fühlen wir uns gebunden. Sie wird bei Aufnahme eines Neukunden oder bei Änderung des Pflegeumfangs festgelegt.

Es gibt allerdings eine Reihe von Faktoren, die dazu führen können, dass es kleinere Abweichungen von der abgesprochenen Zeit gibt. Im Folgenden einige Beispiele für Gründe:

Unsere Pflegekräfte fahren während Ihres Dienstes von einem Pflegebedürftigen zum nächsten. Geht es einem von denen mal an einem Tag nicht so gut, muss evtl. sogar der Notarzt gerufen werden, kommt es zwangsläufig zu Verzögerungen.

Da wir uns im öffentlichen Straßenverkehr bewegen, um von einem Pflegebedürftigen zum nächsten zu kommen, sind wir von Verkehrsdichte und Witterung abhängig. Diese Faktoren können nur bis zu einem gewissen Grad in die Planung mit einbezogen werden.

Es gibt noch weitere Gründe, warum es Abweichungen von der abgesprochenen Pflegezeit geben kann. Deshalb vereinbart Pflege to Hus mit allen Kunden, dass uns eine definierte Zeitspanne vor und nach der abgesprochenen Pflegezeit zugestanden werden muss. Kommt es zu Abweichungen über diese Zeit, wird der Pflegebedürftige telefonisch darüber informiert.

Die Ernährungsbedürfnisse und -gewohnheiten verändern sich im Laufe des Lebens. Mit steigendem Alter nehmen der Appetit und das Durstgefühl in den meisten Fällen zunehmend ab. Parallel dazu nimmt auch der Bedarf an Kalorien ab. Dieses steht im Zusammenhang mit Veränderungsprozessen im Körper und verminderter körperlicher Aktivität.

Gesunde und ausgewogene Ernährung sollte das ganze Leben lang eine wichtig Rolle spielen. Das gilt im besonderen Maße auch im Alter, um möglichst lange fit zu bleiben. Grundsätzlich gelten für die Ernährung im Alter natürlich die gleichen Empfehlungen für ausgewogene Ernährung. So sollte ein älterer Mensch täglich 1,5 bis 2 Liter trinken. Dabei sind besonders Wasser, Tee und verdünnte Säfte zu empfehlen. Wer dazu neigt, Gewicht zu verlieren, kann die Säfte auch unverdünnt trinken. Zeichen von dauerhaftem Flüssigkeitsmangel zeigen sich insbesondere durch folgende Zeichen: eine auf dem Handrücken mit zwei Fingern gebildete Hautfalte bleibt stehen und bildet sich nicht langsam zurück. Je älter man ist, desto langsamer geht dieser Rückbildungsprozess, da die Hautspannung abnimmt. Aber innerhalb weniger Sekunden sollte die Hautfalte nicht mehr zu sehen sein. Ein anderes Zeichen von Austrockung ist ein fehlender "Speichelsee" unter der Zunge. Die Schleimhaut unter der Zunge ist normalerweise deutlich feucht, wenn die Flüssigkeitszufuhr in den letzten Tagen ausreichend war. Fehlt er, hat die/der Pflegebedürftige zu wenig getrunken.

Für die Nahrungsaufnahme gilt: es werden kleinere Portionen benötigt, als bei jungen Menschen. Dennoch sollte ausreichend gegessen werden. Die Ernährung sollte viel frisches Obst, sowie Gemüse enthalten. Um den Eiweißbedarf zu decken, sind Fisch und fettarmes Fleisch zu empfehlen. Nimmt man Getreideprodukte zu sich, so sollten sie einen hohen Vollkornanteil beinhalten. Vollkornprodukte enthalten wertvolle Eiweiße und Fette, sowie viele Spurenelemente. Wer keine Milchunverträglichkeit/Laktoseintoleranz hat, sollte zudem regelmäßig fettarme Milchprodukte essen. Diese enthalten viel Calzium, welches im Alter und in der Jugend besonders viel benötigt wird.

Wer einen Menschen pflegt, sollte darauf achten, dass genügend getrunken und gegessen wird. Zunehmende Pflegebedüftigkeit geht oft einher mit Austrocknung und Gewichtsabnahme, da das Essen mühsam und Hunger oder Appetit gemindert sind. Nimmt man innerhalb relativ kurzer Zeit viel an Gewicht ab, raubt dieses einem zusätzlich Kraft. Es entsteht eine Spirale, die einen immer weiter in die Pflegebedürftigkeit zwingt.

Parallel ist noch zu bedenken, dass es im Alter zu verschiedenen Krankeheitsbildern kommen kann, die eine bestimmte Ernährung erfordern. Hier sollte man sich unbedingt mit dem Arzt auseinandersetzen, um zu besprechen, welche Lebensmittel im Einzelfall als gesund gelten und welche nicht.

Ist ein Pflegebedürftiger überwiegend an das Bett gebunden oder kann er es nicht oder nur schlecht aus eigener Kraft verlassen oder wieder aufsuchen, ist die Anschaffung eines Pflegebettes das wichtigste Hilfsmittel. Es gibt gundsätzlich zwei verschiedene Varianten von Pflegebetten:

  • 1. eigenständiges Pflegebett, welches das bisherige Bett ersetzt.
  • 2. spezieller Betteinsatz, welcher in das bestehende Bett integriert wird.

Letzteres bietet sich immer dann an, wenn bei Ehepartnern einer von beiden pflegebedürftig wird und auf das gemeinsame Ehebett nicht verzichtet werden soll oder kann. Dennoch sollte auch dann über die Anschaffung eines "richtigen" Pflegebettes nachgedacht werden, denn es bietet deutlich mehr Vorteile als ein Betteinsatz.

Für viele Menschen ist die Anschaffung eines Pflegebettes eine große Hürde, bedeutet es doch gleichsam, dass man sich die neue Lebenssituation auch nach außen hin eingestehen muss. Folgende Vorteile sprechen jedoch deutlich dafür:

  • es ist in der Höhe verstellbar. Das erleichtert den Pflegepersonen die einzelnen Arbeitsschritte erheblich und trägt insbesondere dazu bei, dass damit der Rücken und die Bandscheiben geschont werden. Pflegt ein Partner den anderen oder übernimmt ein Angehöriger oder ein Pflegedienst die Pflege, so ist keinem gedient, wenn nach kurzer Zeit die Pflegeperson selbst ausfällt, weil sie einen Bandscheibenvorfall erleidet. Pflege to Hus achtet in diesem Zusammenhang besonders auf die Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter.
  • Kopf- und Fußteil des Bettes können verstellt werden. So kann das Kopfteil hochgestellt und das Fußteil meist abgesenkt werden. Damit wird ermöglicht, dass eine sitzende oder halbsitzende Position im Bett eingenommen werden kann. Das wiederum ermöglicht bzw. erleichtert z.B. das Essen oder bequeme Lesen im Bett.
  • Pflegebetten haben eine Vorrichtung, die es dem Pflegebedürftigen erleichtert, sich im Bett selbst hochzuziehen oder zumindest die Pflegekraft dabei zu unterstützen. Sie wird als Aufrichter oder umgangssprachlich auch oft als "Bettgalgen" bezeichnet.
  • Pflegebetten stehen auf feststellbaren Rollen. Das ermöglicht es, ein Pflegebett für bestimmte Tätigkeiten im Raum schnell zu verschieben. So kann ein Pflegebett beispielsweise etwas von der Wand weggefahren werden, wenn es mit dem darin liegenden Pflegebedüftigen frisch bezogen werden soll und der Platz im Raum nicht groß genug ist, dass das Bett immer von beiden Seiten aus zugänglich ist.
  • Falls die Gefahr besteht, dass der Pflegebedüftige aus dem Bett fallen könnte, verfügen alle Pflegebetten über seitlich hochstellbare Bettgitter.
  • Pflegebetten werden heute ausnahmslos elektrisch verstellt. Sowohl die Höhe als auch die Liegeposition werden über eine Fernbedienung eingestellt. Damit ermöglicht man es dem Pflegebedürftigen selbst, seine Position im Bett zu verändern.

Im übrigen sehen Pflegebetten nicht aus wie Krankenhausbetten. Sie haben einen Holzrahmen. Die Bettgitter sind so angebracht, dass sie im eingeklappten Zustand so gut wie nicht zu sehen sind. Bei teilweiser oder überwiegender Bettlägerigkeit übernehmen die Pflegekassen die Kosten für ein Pflegebett. Sanitätshäuser beraten über die richtige Variante. Auch der ambulante Pflegedienst Pflege to Hus in Braunschweig berät seine Kunden, wenn es um die Anschaffung eines Pflegebettes geht.

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